Würziges und mehr

Curry

Curry Pulver:

Jede indische Hausfrau hat ihre „eigene“ Currymischung. Da werden die rohen Gewürze in einem bestimmten Verhältnis (je nach Vorliebe und Landesteil) gemischt, anschließend zu einem „Müller“ gebracht, der vorwiegend Getreide und Linsen mahlt. Auf einem kleinen Schemel in ihren prachtvollen Gewändern vor dem Laden sitzend, warten die Frauen dann auf „ihre“ Mischung, die sie gemahlen mit nach Hause nehmen. Sieht man auch noch hier in Singapore, Serangoon Road.

Viel einfacher ist es allerdings zuhause, wenn man eine elektrische Gewürzmühle verwendet oder eine Kaffeemühle (mit rohem Reis leicht zu reinigen). In den meisten Rezepten wird allerdings kein Curry-Pulver verwendet, sondern eine Mischung aus ganzen Gewürzen, die gerade solange in der Pfanne (ohne Fett) angeröstet werden, bis sie zu duften beginnen, dann lässt man sie abkühlen und mahlt sie anschließend in der Gewürzmühle frisch. Dieser kleine Mehraufwand lohnt sich tausendfach im Vergleich zu fertigem Currypulver, von dem man ja nie weiß, wie die Originalzutaten ausgesehen haben und uns auch die Erfahrung fehlt, welche dieser vielen Mischungen und Marken gut ist, und welche nicht. Wenn man einmal das Grundprinzip verstanden hat, kann man auch bestimmte Gewürze weglassen, oder von einem anderen mehr nehmen, ganz nach Lust und Laune des Koch´s

Curry Leaves: Wenn man sie bekommt, ist es schön, wenn nicht, macht das auch nicht viel aus, sie sind nicht wirklich die „geschmackgebende Komponente“. Kann man sie frisch kaufen (am Stengel), so streift man die trockenen Blättchen direkt nach dem Einkauf vom Stengel in ein luftdichtes Gefäß und lagert die Leaves dann im Kühlschrank (hält sich bis zu 4 Wochen!). Für den Gebrauch erhitzt man Öl in einer Pfanne und „frittiert“ die Leaves (nicht zu viele auf einmal), bis sie durchsichtig und knusprig sind (dauert nur ganz kurz). Herausheben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Über das fertige Gericht drüberstreuen.

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